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Um die Behandlung unserer Patienten optimal zu gestalten, bedarf es einer Arbeitsorganisation, die den Zielen Klarheit und Transparenz, Sicherheit und Beziehungskontinuität entgegen kommen.
Da an unserer Klinik mehrheitlich chronisch Kranke behandelt werden, befinden sich die meisten unserer Patienten in regelmäßiger ambulanter Behandlung. Diese kann bei einem niedergelassenen Nervenarzt und/oder Psychotherapeuten erfolgen. Einige dieser bei niedergelassenen Fachleuten behandelten Patienten werden zusätzlich in unserer psychiatrischen Institutsambulanz behandelt, da diese beispielsweise diagnostische, Gruppenpsychotherapie- oder spezielle sozialarbeiterische Angebote vorhält, auf die niedergelassene Behandler zurückgreifen. In diesen Fällen kann eine Mitbehandlung durch unsere Institutsambulanz stattfinden.
Die ambulante Behandlung – sei es durch die eigene Institutsambulanz oder durch niedergelassene Nervenärztinnen - wird bei jeder Behandlungsmaßnahme als die zentrale Behandlungsebene begriffen. Hier erfolgen die langfristige Begleitung des Patienten, die Planung der Therapieziele, die Kontakte zu unterschiedlichen Lebensbereichen und Angehörigen.
Teilstationäre und vollstationäre Behandlungsepisoden sind für die PatientInnen intensive Behandlungsintervalle, die letztendlich jedoch nur zu einer besseren Bewältigung der alltäglichen, somit außerstationären Anforderungen befähigen sollen.
Bei chronisch kranken Patienten ist es besonders wichtig, dass Therapieziele über die einzelnen Behandlungsepisoden hinweg kontinuierlich angepasst und mit den beteiligten Kooperationspartnern abgestimmt werden.



